Chronik der Kursleitendenvertretung (KLV)



Datum: Aktion: Veröffentlichung als:
2009 - 2010 Die KVL trifft sich halbjährlich mit der Leitung des BZ zu Direktionsgesprächen (s. auch pdf-Dateien der Protokolle dieser Gespräche) MS-Word Dokument
  Protokoll eines Direktionsgespräches MS-Word Dokument
  Stellungnahme - der Vertretung der Kursleitenden am BZ Nürnberg zu Evaluation der Honorarordnung MS-Word Dokument
15. Mai 2009 Das Ergebnis der Evaluation wird dem Stadtrat vorgelegt. Das Fazit der Evaluationsstelle beginnt mit: "Insgesamt ergibt sich aus der vorliegenden Untersuchung eine eher negative Bewertung der untersuchten Aspekte der neuen Honorarordnung…." Die Leitung des BZ stellt dem Bericht eine 16-seitige Interpretation voran, in der die Auswirkungen der neuen Honorarordnung als positiv bewertet werden. Dieser Interpretation ist auch ein Stellungnahme der Vertretung der Kursteilnehmenden angefügt, die zwar zugeben die Evaluation nicht gelesen zu haben, aber trotzdem die Auswirkung der neuen Honorarordnung auf die Qualität des BZ als gelungen ansehen. Eine Stellungnahme der KVL zum Bericht der Leitung des BZ, die an alle Stadtratsfraktionen geschickt wurde, wird vom Stadtrat nicht zur Kenntnis genommen.
Auch in verschiedenen Artikeln der Tagespresse wird die unterschiedliche Interpretation erkannt.
Der Bericht der Leitung des BZ wird vom Stadtrat wohlwollend und abschließen zu Kenntnis genommen.
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16. Janaur 2009 Neuwahl der Vertretung der Kursleitenden
Gewählt werden: Stefan Atzl, FB DaF, Edith Nerke, FB DaF, Marcella Giordano, FB Italienisch, Carlo Vaglio, FB Italienisch, Rosella Ruscia Pruy, FB Italienisch, und als Vertretung Paul Raab, FB Schwedisch und Angel Aller, FB Spanisch
 
im Herbst 2008 Durchführung und Auswertung der Evaluation  
19. Dezember 2007 Die von der KLV parallel zur Evaluation erarbeiteten und ausgewerteten Fragebögen werden dem Fachbeirat vorgelegt, dort aber als nicht wissenschaftlich und nicht relevant nicht zur Kenntnis genommen. Das Ergebnis ist annähernd deckungsgleich mit dem späteren der offiziellen Evaluation.  
Juli 2007 - Anfang 2008 Entwicklung der Fragebögen für die Evaluation.
Anregungen und Hinweise der KLV werden von Prof. Dr. König und seinem Mitarbeiter Herrn Maiwald in vertrauensvoller Zusammenarbeit bearbeitet und mit in die Fragebögen aufgenommen.
 
11. Juni 2007 Abschaffung des Beirats am Bildungszentrum der Stadt Nürnberg.
Der Wunsch der KLV nach Beibehaltung eines Gremiums, in dem sich alle am BZ beteiligten Gruppen (VT, KLV, Leitung und Stadträte) an einem Tisch treffen können, wird von allen anderen Gruppen abgelehnt.

Der Beirat wird durch einen Fachbeirat ersetzt, der nur noch beratende Funktion hat und in dem die KLV nur noch einen von 12 Sitzen hat. Dem Gremium gehören darüber hinaus externe Experten wie z.B. verschiedene Professoren aus dem Bereich Pädagogik, Erwachsenenbildung, Wohlfahrtsverbänden und dergl. an, sowie Vertreter der Stadtratsfraktionen, der Stadt Nürnberg, des BZ und der Vertretung der Kursteilnehmenden

 
Februar - April 2007 Einrichtung einer Mailingliste durch die KLV für die Vernetzung der Kursleiterinnen und Kursleiter.
Über diese werden die von der KLV in Zusammenarbeit mit Prof. König erstellten Fragebögen für ein erstes Stimmungsbild nach einem Jahr Honorarkürzung verschickt. Die Resonanz ist hoch und weist eindeutig auf negative Folgen der Honorarkürzung für das BZ hin
 
4. Mai 07: Gespräch über Evaluierung zwischen KLV, Prof. König, BZ-Leitung: Ergebnis - Die Kursleitervertretung wird aktiv in die Vorbereitung der Evaluierung eingebunden.
Ein Meinungsbild der Dozentinnen und Dozenten zur neuen Honorarordnung wird noch in diesem Semester von der KLV eingeholt. Prof. König wirkt hier beratend mit.
 
27. April 2007 Erstes Gespräch zwischen neuer KLV und BZ-Leitung. Wunsch auf konstruktive Zusammenarbeit wird von beiden Seiten geäußert.
Zwei Einzelfälle, in denen Dozenten sich an die KLV gewandt hatten, werden erörtert. In einem Fall wird eine nachträgliche Berechtigung zum Erhalt der ‚Erfolgsprämie' festgestellt
 
10. März. 2007: Teilnahme mit zwei Delegierten am bayernweiten Treffen für Dozenten und Dozentenvertretern in München  
13. Februar 2007: In der Beiratssitzung des BZ stellten wir zwei Anträge.

Antrag 1.: Gewährung einer freien und ungehinderten Kommunikation zwischen KLV und KL (Kursleitende) per E-Mail oder Post. Dieser Antrag wurde - da sich eine klare Ablehnung abzeichnete - von uns zurückgenommen, nachdem die Direktion sich bereit erklärte, unseren Aufruf an alle KollegInnen, sich in eine neue Mailingliste einzutragen, weiterzugeben.
Antrag 2.: Aufforderung an die Direktion, die Entscheidung des Kursentzuges für einen Kollegen, der sich an uns gewandt hatte, zurückzunehmen. Dieser Antrag wurde abgelehnt; lediglich wurde erreicht, dass die KLV an einem Treffen zwischen dem Kollegen, der Direktion und dem Rechtsamt teilnehmen kann. Diese Zusage wird später als nicht gesagt wieder zurückgenommen.

 
Ende Januar 2007: Eine neue Formulierung wird dann aber akzeptiert und den Kollegen mit den Honorarvereinbarungen zugeschickt.  
Anfang Januar 2007: Die BZ-Direktion lehnt die Vorstellung/Erklärung mit der Argumentation ab, diese sei zu polemisch und u.a. entspreche die Formulierung "radikale Absenkung der Honorare" nicht den Tatsachen.  
15. Dezember 2006: Wir haben uns als KLV konstituiert und Stefan Atzl als Sprecher gewählt. Ferner erarbeiteten wir eine kurze Vorstellung/Erklärung zur Weiterleitung als Beilage zu den Verträgen für das Sommersemester 07.  
8. Dezember 2006: Wahl der neuen Vertretung der Kursleitenden (KLV) mit fünf Vertretern und zwei Stellvertretern  
September 2006: In der Dozenten-AG diskutieren aktive und gewerkschaftlich organisierte Kolleginnen und Kollegen mehrmals, ob ein Streik organisiert werden kann und Aussicht auf Erfolg bietet. Vor allem wegen der rechtlich völlig ungeschützten Lage der selbstständigen Lehrkräfte und weil ein Teil der Fachbereiche nicht einbezogen werden kann, lautet die Antwort: Notwendig wär's, aber ein Arbeitskampf geht nicht.  
August 2006: Die BZ-Verwaltung verschickt die neuen Honorarverträge, diesmal mit der Vorgabe, diese innerhalb von drei Wochen unterschrieben zurückzugeben.  
7. Juli 2006: Das Hearing "Tagelöhnerei in der Erwachsenenbildung?" im DGB-Haus belegt erneut, dass die Honorare selbstständiger Lehrkräfte mit Armutslöhnen gleichzusetzen sind. Die NN titelt daraufhin: "Treten BZ-Dozenten im Herbst in Streik?"  
26. Mai 2006: Schreiben vom Oberbürgermeisteramt: "... wird BZ die 'kann'-Bestimmung als 'soll'-Bestimmung vollziehen"  
10. Januar 2006: Dr. Eckart informiert die Dozentenvertretung (DV) von der Entscheidung zur Einführung einer neuen Honorarordnung  
3. Mai 2006: Feature von Franken-TV zur Situation am BZ  
1. Mai 2006: Beitrag der Dozenten-AG auf der Mai-Kundgebung zur Situation des BZ. Während der Rede von OBM Maly, in der er sich kritisch mit dem Thema Niedriglöhne auseinandersetzt, betreten einige KollegInnen mit T-Shirts und Transparent die Rednerbühne, was OBM Maly mit der Bemerkung quittiert, am BZ gehe es nicht um Niedriglöhne.  
29. März 2006: Stadtrat-Sitzung: Die neue Honorarordnung wird gegen die Stimmen der GRÜNEN und des Vertreters der GUTEN beschlossen. OBM Maly sieht durchaus bedauerliche Härtefälle und empfiehlt den Betroffenen den Weg zur ‚Arge' (Sozialamt).  
27. März 2006: Hörerin Frau Beekmann überreicht der Direktion des BZ 1000 Hörerunterschriften gegen die geplante Honorarkürzung: Die Hörervertretung bleibt untätig.  
24. März 2006: Dozentenversammlung: Beschluss, FÜR 2 Jahre ein einheitliches Honorar von 22,50 € (= -10%) zu akzeptieren, um den vom Stadtkämmerer geforderten Einsparungsbetrag zu erreichen. Dieses Angebot wird vom Stadtrat zu keinem Zeitpunkt ernsthaft erwogen.  
16. März 2006: Rundschreiben der BZ-Direktion an die DozentInnen mit Kopie der neuen Honorarordnung. Die Formulierung "kann... eine kursbezogene Erfolgsprämie gewährt werden" bleibt bestehen.( "...dass das Rechtsamt von einer Änderung abriet.")  
24. Februar 2006: Kulturausschuss-Sitzung: Der neuen Honorarordnung wird von allen Parteien mit Ausnahme des Vertreters der Grünen zugestimmt  
22. Februar 2006: Dozentenversammlung: klare Ablehnung dieses Angebots. Die BZ-Direktion verkündet, die Formulierung "kann ... gewährt werden" werde geändert in "wird ... gewährt werden".  
22. Februar 2006: Gespräch mit OBM Maly, 5 Mitgliedern der Dozenten-AG, Dr. Eckart, Kulturreferentin Dr. Lehner und zwei Mitarbeitern des Kulturreferates. Auf Veranlassung der Direktion des BZ wurden noch zwei gewählte Dozentenvertreter eingeladen. Dem Wunsch der Dozenten nach einer Verschiebung des Beschlusses im Kulturausschuss wird nicht entsprochen. Angeboten wird lediglich eine Evaluierung der neuen Honorarordnung nach zwei Jahren sowie die Klärung der Frage, ob die "Kann"-Bestimmung zur Gewährung der Erfolgsprämie bei Vorliegen der Voraussetzungen nicht in eine verbindlichere Form gebracht werden kann.  
21. Februar 2006: Bayern-2-Radio-Beitrag: "Lehrer des Bildungszentrums in Nürnberg wehren sich gegen Honorarkürzungen".  
9. Februar 2006: Einige Mitglieder der Dozentenvertretung sprechen sich entgegen dem Beschluss der Dozentenversammlung für eine Tolerierung des neuen Honorarsystems für eine befristete Übergangszeit mit Besitzstandwahrung und anschließender Honorarerhöhung aus. Die Dozentenschaft wird über dieses Schreiben nicht informiert.  
3. Februar 2006: "Ethik-Kongress" am BZ. Proteste mit Transparenten und Flugblättern gegen die geplante Honorarkürzung. Einer spontanen Diskussion zwischen OBM Maly und einer Gruppe von Dozenten folgt eine Einladung zu einem Gespräch im Rathaus am 22. Februar. "Gründungsstunde" der Dozenten-AG. Bis zu diesem Gesprächstermin werden allen demokratischen Fraktionen im Stadtrat die Bedenken bezüglich Inhalt und Durchführbarkeit des geplanten Honorarsystems vorgetragen.  
27. Januar 2006: Auf einer Versammlung lehnen ca. 200 DozentInnen das neue Honorarsystem ab. Sie fordern einen Honorarsatz von 25,58 € und eine Angleichung an das "Fürther Modell" (u.a. Zuschuss zur Sozialversicherung).  
22. Januar 2006: Dr. Eckart stellt auf einer Dozentenversammlung das neue Honorarsystem vor. Laut Direktion sollen zukünftig ca. 10% der Dozenten das "Einsteigerhonorar" von 18 € erhalten, 80 % das "Standardhonorar" von 20 € und 10 % das wirklich so genannte "Profihonorar" von 22,50 €.  
13. Januar 2006 Durch die Presse (NN/NZ) erfährt die Dozentenschaft von der geplanten Honorar-Absenkung.  
2. November 2005: BZ-Leiter Dr. Eckart in einem Rundschreiben an alle Dozenten: "An eine generelle Absenkung der Honorare ist derzeit nicht gedacht; sie stünde auch im Wiederspruch [sic!] zu unseren Zielen hinsichtlich einer guten Partnerschaft zwischen BZ und den Kursleiter/innen, aber auch hinsichtlich des Qualitätsprinzips."  
Januar 2002: Anhebung der Honorare im Zuge der Euro-Umstellung (24,74 € statt exakt umgerechnet 23,78 €)  
1998: Anhebung der Honorare am BZ auf 45 DM pro Unterrichtseinheit (also 45 Minuten)